Kita- & Einrichtungsleitung
- Offene Stellen
- 50
- Monatsbrutto
- 3.800 – 6.200 €
Bereich
50 offene Stellen in diesem Bereich, sortiert nach Eingangsdatum. Der Bereich fasst die Tätigkeiten zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.
Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.
50 Anzeigen, angezeigt 1 bis 20
Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Bereich stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.
| Beruf | Anzeigen im Bereich |
|---|---|
| Kita- & Einrichtungsleitung | 50 |
Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Bereich. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Bereichen ausgeschrieben wird.
| Ort | Anzeigen im Bereich |
|---|---|
| Berlin | 8 |
| Hamburg | 6 |
| Frankfurt am Main | 4 |
| Düsseldorf | 2 |
| Wiesbaden | 2 |
| Darmstadt | 2 |
| Homburg | 2 |
| Saarlouis | 1 |
Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.
| Art | Anzeigen | Anteil |
|---|---|---|
| Feste Anstellung | 44 | 88 % |
| Befristeter Vertrag | 4 | 8 % |
| Ausbildung, Studium | 1 | 2 % |
Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Bereichs. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.
Die Führung eines Hauses oder eines Verbundes von Häusern: die Kita- und Einrichtungsleitung. Vier Aufgabenblöcke laufen dabei gleichzeitig. Personal – Dienstplan, Einstellungen, Einarbeitung, Mitarbeitergespräche, Fortbildungsplanung, Ausfallmanagement. Belegung und Eltern – Aufnahmegespräche, Platzvergabe, Elternbeirat, Beschwerden und die Konflikte, die auf der Gruppenebene nicht gelöst werden konnten. Fachlichkeit – Konzeption, Qualitätsentwicklung, Schutzkonzept, Anleitung des Teams. Verwaltung und Recht – Budget, Abrechnung, Berichte an den Träger, Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII, Meldepflichten, Arbeitsschutz und Hygiene.
In kleineren Häusern kommt die Arbeit in der Gruppe hinzu, weil viele Leitungen nur teilweise freigestellt sind. Genau daran entscheidet sich, ob die Stelle machbar ist.
Fast immer über Berufserfahrung, und fast nie direkt. Der übliche Weg führt über mehrere Jahre als pädagogische Fachkraft, häufig über die Stellvertretung, dann in die Leitung. Eine anerkannte Fachkraftqualifikation ist die Grundlage: Fachschule für Sozialpädagogik, Kindheitspädagogik, Heilerziehungspflege, Heilpädagogik, Soziale Arbeit oder Sozialpädagogik.
Darauf setzen Länder und Träger Unterschiedliches: eine Leitungsqualifizierung, einen Fachwirt, ein Managementzertifikat, in größeren Häusern zunehmend ein Studium in Sozial- oder Bildungsmanagement. Eine bundesweite Regel gibt es nicht – was verlangt wird, hängt von der Größe der Einrichtung, von der Trägerform und von der örtlichen Bewerberlage ab. Wer aus dem Studium der Sozialen Arbeit oder der Kindheitspädagogik kommt, hat den kürzeren Weg; wer aus der Fachschule kommt, den häufigeren.
Die Trägerlandschaft ist dabei die wichtigste Variable und dreiteilig: kommunale Träger, kirchliche – Caritas und Diakonie – und freie Träger von den Wohlfahrtsverbänden über Elterninitiativen bis zu gewerblichen Anbietern. Sie unterscheiden sich in Entgeltsystem, Mitbestimmung, Entscheidungswegen und darin, wie viel eine Leitung selbst entscheiden darf. Wer den Träger nicht kennt, kennt die Stelle nicht: Dieselbe Aufgabe bedeutet bei einer Kommune, bei einem kirchlichen Verband und bei einer Elterninitiative drei verschiedene Arbeitsplätze.
Zwischen zwei Loyalitäten: Team und Träger. Leitung heißt Entscheidungen vertreten, die man nicht getroffen hat, und Konflikte führen, die sonst niemand führt. Dazu Organisationsvermögen, Rechtskenntnis und ein nüchterner Blick auf den Dienstplan.
Die härteste Bedingung ist der Freistellungsanteil. Wer eine Leitung mit zu wenig freigestellter Zeit übernimmt, macht zwei Stellen gleichzeitig – Gruppendienst und Leitung – und erledigt die Leitungsarbeit abends. Dazu kommt eine Aufgabe, die in keiner Stellenbeschreibung steht und inzwischen die meiste Zeit kostet: Personal finden und halten. Wer eine Gruppe schließen muss, weil zwei Stellen unbesetzt sind, erklärt das den Eltern, dem Träger und der Aufsicht und sucht gleichzeitig weiter. Leitung heißt in vielen Häusern zuerst Mangelverwaltung und erst danach pädagogische Entwicklung.
Ausgeschrieben werden Leitungen und Stellvertretungen von Kitas jeder Größe, dazu Verbundleitungen über mehrere Häuser, Gruppen- und Wohngruppenleitungen in der Jugendhilfe und Bereichsleitungen bei Trägern. Die Titel sind uneinheitlich – dieselbe Aufgabe heißt in einer Anzeige Leitung, in der nächsten Kitaleitung, Hausleitung oder Bereichsleitung. Häufig wird zugleich eine Stellvertretung gesucht, und für den Einstieg ist das die interessantere Anzeige: Sie führt in dieselbe Aufgabe, aber mit geteilter Verantwortung und mit jemandem, der einarbeitet.
Klären Sie den Freistellungsanteil in Stunden und schriftlich. Fragen Sie nach der Zahl der unbesetzten Stellen, nach der Entscheidungsbefugnis bei Einstellungen und Budget, nach Verwaltungsunterstützung und nach einer Einarbeitung durch die Vorgängerin. Wer verhandelt, verhandelt hier zuerst über Stunden und erst danach über Entgelt. Die Vergütung in der Einrichtungsleitung und die offenen Leitungsstellen machen den nächsten Schritt konkret.
Diese Seite setzt nur die Cookies, die für den Betrieb nötig sind. Kein Tracking, keine Werbenetzwerke, keine Auswertung Ihres Verhaltens. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.