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Bereich

Soziale Arbeit & Jugendhilfe

246 offene Stellen in diesem Bereich, sortiert nach Eingangsdatum. Der Bereich fasst die Tätigkeiten zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Sozialpädagogik

Sozialpädagogik ist derselbe Abschluss wie Soziale Arbeit, unter dem älteren Namen ausgeschrieben – mit Schwerpunkt auf Kindern, Jugendlichen und Familien.

Offene Stellen
129
Monatsbrutto
3.350 – 5.300 €

Soziale Arbeit

Soziale Arbeit ist ein Studium mit staatlicher Anerkennung: Beratung, Fallarbeit und Hilfeplanung vom Allgemeinen Sozialen Dienst bis zur Schulsozialarbeit.

Offene Stellen
106
Monatsbrutto
3.400 – 5.400 €

Kinder- & Jugendhilfe

Kinder- und Jugendhilfe heißt Arbeit nach dem SGB VIII: Wohngruppe, Tagesgruppe, Familienhilfe und Inobhutnahme – oft im Schichtdienst und mit Fallverantwortung.

Offene Stellen
11
Monatsbrutto
3.200 – 5.000 €

Offene Stellen

246 Anzeigen, angezeigt 1 bis 20

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Bereich stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Bereich
246
Homeoffice möglich
15 % (38)
Teilzeit möglich
77 % (189)

Häufigste Berufe

Berufe dieses Bereichs nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen im Bereich
Sozialpädagogik 129
Soziale Arbeit 106
Kinder- & Jugendhilfe 11

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Bereich. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Bereichen ausgeschrieben wird.

Häufigste Orte

Standorte dieses Bereichs nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen im Bereich
Berlin 32
Hamburg 24
Bremen 7
Ulm 6
Reutlingen 5
Norderstedt 5
Düsseldorf 4
Lüdenscheid 4

Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Bereich
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 167 68 %
Befristeter Vertrag 48 20 %
Berufseinstieg/Trainee 7 3 %
Ausbildung, Studium 4 2 %
Studentenjobs, Werkstudent 4 2 %
Freie Mitarbeit/Projektmitarbeit 3 1 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Bereichs. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über diesen Bereich

Was hier gearbeitet wird

Der größte Bereich dieses Portals, und der, in dem am meisten durcheinandergeht. Drei Rollen stehen hier: die Soziale Arbeit, die Sozialpädagogik und die Kinder- und Jugendhilfe als eigenes Arbeitsfeld.

Dass die ersten beiden getrennt geführt werden, hat einen sprachlichen und keinen fachlichen Grund, und die Auskunft gehört an den Anfang: Sozialarbeit und Sozialpädagogik werden heute weitgehend synonym verwendet und unter dem Oberbegriff Soziale Arbeit zusammengefasst. Vor dem Bologna-Prozess gab es zwei Diplome, heute führt ein Studium zu beiden Bezeichnungen. Getrennt sind sie nur noch in den Stellenanzeigen – und weil dieses Portal die Anzeigen zählt, stehen beide Rollen im Katalog. Wer sucht, sollte beide Begriffe eingeben.

Der Weg hinein

Über ein Studium. Der Bachelor of Arts in Sozialer Arbeit oder Sozialpädagogik ist der Regelweg, angeboten in Vollzeit, dual und berufsbegleitend und mit integriertem Praxissemester; Masterprogramme setzen darauf auf. Soziale Arbeit ist seit 2001 von Hochschulrektorenkonferenz und Kultusministerkonferenz als Fachwissenschaft anerkannt.

Der Punkt, an dem sich Stellen entscheiden, ist die staatliche Anerkennung. Viele Aufgaben bei öffentlichen und freien Trägern setzen sie voraus, und sie steckt nicht automatisch in jedem Bachelor: Je nach Hochschule und Bundesland wird sie mit dem Abschluss erworben oder in einem eigenen Verfahren erteilt. Was sie bewirkt und warum sie zählt, steht unter Die staatliche Anerkennung.

In Wohn- und Tagesgruppen der Jugendhilfe stellen Träger daneben regelmäßig mit Fachschulabschluss ein; für Menschen aus der frühen Bildung ist das ein realistischer Zugang. Fallverantwortung im Jugendamt und in vielen ambulanten Diensten setzt dagegen in der Regel das Studium voraus.

Wie die Arbeit aussieht

Das Werkzeug ist das Gespräch in einem rechtlichen Rahmen. Situationen erheben, Bedarf einschätzen, Leistungen erklären und beantragen, Hilfen planen, Verläufe dokumentieren, mit Ämtern, Gerichten, Schulen und Kliniken zusammenarbeiten. Die Leistungen des SGB VIII beschreiben die Arbeitsplätze genauer als jede Anzeige: Hilfe zur Erziehung nach § 27, sozialpädagogische Familienhilfe nach § 31, Tagesgruppe nach § 32, Heimerziehung und sonstige betreute Wohnform nach § 34, Hilfe für junge Volljährige nach § 41, Inobhutnahme nach § 42.

Über allem steht der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII, und damit die Doppelrolle dieses Feldes: Man hilft, und man greift ein. Diese Spannung ist nicht auflösbar.

Die Belastung ist überwiegend seelisch und liegt in der Fallverantwortung. Zu hohe Fallzahlen sind hier ein Dauerthema, der Schreibanteil ist groß, und in Wohngruppen kommt Schichtdienst mit Wochenend-, Feiertags- und Nachtdiensten hinzu. Gewalt, Eskalationen und Suizidalität kommen vor. Supervision und ein Team, das Fälle gemeinsam trägt, sind hier keine Annehmlichkeit, sondern Arbeitsschutz.

Was der Bestand zeigt

Ausgeschrieben wird von Kommunen und Jugendämtern, von Wohlfahrtsverbänden und von freien Trägern, die einzelne Leistungen erbringen. Bei ambulanten Diensten steht häufig ein Führerschein in der Anzeige, bei Wohngruppen die Bereitschaft zum Schichtdienst. Viele Stellen sind unbefristet – die Fluktuation in diesem Feld ist hoch, und Träger suchen laufend. Befristungen gibt es dort, wo eine Stelle an einem Projekt oder an einer Förderung hängt, und die Anzeigen sagen das in der Regel deutlich.

Vor der Bewerbung

Fragen Sie nach der durchschnittlichen Fallzahl, nach Supervision und ihrer Regelmäßigkeit, nach der Regelung der Rufbereitschaft und danach, wie Dienstpläne bei Krankheit geändert werden. Eine Stelle, die dauerhaft offen ist, ist es oft aus einem Grund. Die Vergütung in der Sozialen Arbeit und die offenen Stellen in der Jugendhilfe machen den nächsten Schritt konkret.

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