Erzieher
- Offene Stellen
- 118
- Monatsbrutto
- 3.100 – 4.600 €
Bereich
207 offene Stellen in diesem Bereich, sortiert nach Eingangsdatum. Der Bereich fasst die Tätigkeiten zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.
Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.
207 Anzeigen, angezeigt 1 bis 20
Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Bereich stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.
| Beruf | Anzeigen im Bereich |
|---|---|
| Erzieher | 118 |
| Kindheitspädagogik | 59 |
| Kita, Kindergarten & Krippe | 16 |
| Kinderpflege | 14 |
Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Bereich. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Bereichen ausgeschrieben wird.
| Ort | Anzeigen im Bereich |
|---|---|
| Berlin | 33 |
| Braunschweig | 21 |
| Hannover | 16 |
| München | 10 |
| Düsseldorf | 7 |
| Bad Homburg v. d. Höhe | 7 |
| Hamburg | 7 |
| Dortmund | 5 |
Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.
| Art | Anzeigen | Anteil |
|---|---|---|
| Feste Anstellung | 122 | 59 % |
| Ausbildung, Studium | 53 | 26 % |
| Befristeter Vertrag | 16 | 8 % |
| Praktikum | 6 | 3 % |
| Freie Mitarbeit/Projektmitarbeit | 1 | 0 % |
| Studentenjobs, Werkstudent | 1 | 0 % |
Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Bereichs. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.
Die Kindertagesbetreuung, und damit das, woran die meisten zuerst denken, wenn von diesem Berufsfeld die Rede ist: Krippe, Kindergarten, Hort und Ganztag. Vier Rollen stehen hier nebeneinander, und sie unterscheiden sich weniger im Alltag als im Abschluss, der dahintersteht – die Erzieherin und der Erzieher mit der Ausbildung an der Fachschule, die Kindheitspädagogik als Hochschulweg, die Kinderpflege als kürzere Landesausbildung und die Anzeigen, die nur die Einrichtung selbst nennen und die Rolle offen lassen.
Die Grenze, die hier wirklich zählt, verläuft nicht zwischen diesen vier, sondern zwischen Fachkraft und Ergänzungskraft. Wer als Fachkraft gilt, steht nicht im SGB VIII, sondern in den Kita-Gesetzen und Personalverordnungen der sechzehn Länder, und diese Listen weichen voneinander ab. Was daraus für die Stellensuche folgt, steht bei den pädagogischen Fachkräften.
Drei Wege, und keiner davon ist eine duale Ausbildung nach Bundesrecht. Der häufigste führt über die Fachschule für Sozialpädagogik, in Bayern über die Fachakademie. Diese Ausbildung ist Landesrecht, dauert je nach Land und Vorbildung zwischen zwei und fünf Jahren und endet nicht mit einem Zeugnis allein, sondern mit der staatlichen Anerkennung. Es gibt sie in zwei Bauformen: schulisch mit anschließendem vergütetem Berufspraktikum, dem Anerkennungsjahr, oder praxisintegriert mit Ausbildungsvertrag und Vergütung von Anfang an. Der Aufbau im Einzelnen steht unter Erzieherausbildung an der Fachschule.
Der zweite Weg ist das Bachelorstudium der Kindheitspädagogik. Es führt auf dieselben Fachkraftstellen, öffnet aber schneller Aufgaben jenseits der Gruppe – Konzeption, Qualitätsentwicklung, Fachberatung und die Leitung.
Der dritte ist die Kinderpflege oder sozialpädagogische Assistenz: in der Regel zwei Jahre an der Berufsfachschule, Zugang bereits mit Hauptschulabschluss. Sie führt meist nicht zur Fachkraft, ist in mehreren Ländern aber der reguläre Zugang zur Fachschule und damit der niedrigschwelligste Einstieg, den dieses Feld kennt.
Eine Gruppe über den Tag begleiten, Bildungsangebote machen, beobachten, dokumentieren, mit Eltern sprechen, im Team übergeben. Dazu die Arbeit am Haus: Räume und Material, Feste, Elternabende, Schutz- und Hygienekonzepte.
Und die Bedingungen, über die zu selten gesprochen wird. Die Arbeit ist körperlich – Bodennähe, Heben, Tragen, dauerhafte Geräuschkulisse, Infektionswellen im ersten Winter. Der Personalmangel ist hier keine Statistik, sondern der Grund, aus dem Gruppen zusammengelegt werden und ein Krankheitsausfall die Anwesenden trifft. Beschönigen hilft niemandem, dramatisieren auch nicht: Viele halten diese Arbeit über Jahrzehnte aus, und der Unterschied liegt fast immer am Team und an der Leitung, selten am Träger.
Ausgeschrieben wird von drei Trägerarten, die sich in Entgeltsystem, Mitbestimmung und Entscheidungswegen deutlich unterscheiden: kommunale Träger, kirchliche – Caritas und Diakonie – und freie Träger von den Wohlfahrtsverbänden über Elterninitiativen bis zu gewerblichen Anbietern und Betriebskitas. Viele Anzeigen nennen Teilzeit oder einen Stundenrahmen statt einer Vollzeitstelle; Randzeiten- und Springerstellen kommen dazu. Wer eine bestimmte Gruppenform sucht, findet sie selten im Titel: Viele Häuser schreiben eine Stelle für das ganze Haus aus und entscheiden erst im Gespräch, ob es die Krippe, der Kindergarten oder der Hort wird.
Fragen Sie nach dem Personalschlüssel im Haus, nach der tatsächlich verfügbaren Vorbereitungszeit, nach dem Umgang mit Krankheitsausfällen und danach, wer bei einem Elternkonflikt hinter der Fachkraft steht. Klären Sie außerdem, ob die Stelle als Fachkraft oder als Ergänzungskraft besetzt wird – daran hängt die Eingruppierung. Ein Blick auf die Vergütung in der Erzieherinnentätigkeit und dann in die offenen Stellen für Erzieherinnen und Erzieher macht den nächsten Schritt konkret.
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